…but we’re on strike!

22 06 2009

RT From Iran: CONFIRM – National Strike announced by Mousavi for TUESDAY

dieser Tweet ist es wohl, der den heutigen Dienstag bestimmen wird. Mensch darf zwar noch gespannt sein, wie viele wirklich dem Aufruf Mousavis folgen – vor allem vor dem Hintergrund, dass die Regierung bereits gnadenlose Entlassungen angekündigt hat. Den Rest des Beitrags lesen »





„At least we know there won’t be any compromise“

19 06 2009

„At least we know there won’t be any compromise“ ist wohl das Fazit, was sich aus dem Freitagsgebet Khamenei ziehen lässt. Und so tat es dann auch der iranische Twitter-User „IranRiggedElect“, der auch den Wortlaut des Gebets zusammenfassend ins Englische übersetzte und so seine Follower auf dem Laufenden hielt. Khamenei hat im Prinzip jedes Zugeständnis an die Demonstranten ausgeschlossen und sich hinter Ahmadinedschad gestellt. Außerdem setzte er die Propaganda-Maschinerie des iranischen Regimes insoweit fort, als dass er wie gewohnt die USA, Israel – und nun auch Großbritannien – für die Geschehnisse verantwortlich machte. Den Rest des Beitrags lesen »





Stop the Bomb zur Wahl im Iran

17 06 2009

Folgendermaßen äußerte sich vorgestern (leider erst heute die Mail gelesen) die Kampagne „Stop the Bomb“ zur Wahl im Iran. Die Einschätzung deckt sich weitesgehend mit der Position, die ich auch vertrete. Nämlich, dass Moussavi eben keine wirkliche Opposition darstellt, sondern lediglich nach Außen hin das schreckliche Regime sympathischer hätte wirken lassen. Nur hoffe ich, wie gesagt, dass durch die andauernden Proteste eventuell das gesamte Regime geschwächt werden könnte, da sein Charakter deutlich offengelegt wird. Und außerdem ist dann doch davon auszugehen, dass ein Großteil der Demonstranten in der Ablehnung des Regimes doch weiter geht, als lediglich Moussavi als Präsidenten zu wollen. Den Rest des Beitrags lesen »





Recht hat er: Obama zum Iran

17 06 2009

Obama hat durchaus Recht mit dem, was er laut Spiegel sagt:

Die Reaktion aus den USA zu den Geschehnissen in Iran bleibt zurückhaltend. Präsident Barack Obama vermied es, in dem Konflikt Partei zu ergreifen. Für ihn sei der Unterschied zwischen Ahmadinedschad und Mussawi nicht so groß wie von vielen dargestellt, sagte er dem US-Sender CNBC. Unabhängig vom tatsächlichen Ausgang der Präsidentenwahl hätte man „in beiden Fällen mit einem Regime umgehen müssen, das den Vereinigten Staaten historisch feindlich gesinnt gewesen wäre, das einige Probleme in seiner Nachbarschaft verursacht hat und das hinter Nuklearwaffen her ist“, sagte Obama.

Die USA hätten ein langfristiges Interesse daran, dass Iran keine Atomwaffen entwickelt und die Finanzierung von Organisationen wie der radikal-islamischen Hamas und der Hisbollah einstellt, sagte Obama. „Und das hätte für jeden gegolten, wer immer auch als Sieger aus der Wahl hervorgegangen wäre.“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,630878,00.html

Im Grunde wird ja von den Demonstranten eben nicht das gefordert, was nötig wäre: Regime-Change. Moussavi ist ja ebenso ein vom Wächterrat bestimmter Kandidat, der an den Grundfesten des Gottesstaates sicherlich auch nicht sonderlich stark rütteln würde – wahrscheinlich nichtmal könnte. Und wirklich kritisch-emanzipatorisches Handeln ist von solch großen Massen, wie sie in Teheran unterwegs sind, auch wohl eher nicht zu erwarten…

Jedoch besteht bei mir immer noch die geringe Hoffnung, dass das Regime durch die Proteste zumindest stark geschwächt wird. Zumindest sollte mensch abwarten, zu was das Ganze noch führen wird.